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Geschichte der Hamburg Süd

1871

Ein Ölgemälde aus frühen Hamburg Süd-Tagen. Es zeigt in der Mitte die 1881 erbaute 'Corrientes' sowie (r.) die 'Rio', eines der drei ersten Schiffe der Reederei, das im Gründungsjahr 1871 gekauft wurde.
Ein Ölgemälde aus frühen Hamburg Süd-Tagen. Es zeigt in der Mitte die 1881 erbaute "Corrientes" sowie (r.) die "Rio", eines der drei ersten Schiffe der Reederei, das im Gründungsjahr 1871 gekauft wurde.

Gründung der Hamburg Südamerikanischen Dampfschifffahrts-Gesellschaft als Aktiengesellschaft durch elf Repräsentanten Hamburger Handelshäuser. Drei Dampfer mit knapp 4.000 BRT fahren im monatlichen Liniendienst nach Brasilien.

1906

Die „Cap Vilano“, einer der ersten Schnelldampfer der Hamburg Süd, im Hamburger Hafen.
Die „Cap Vilano“, einer der ersten Schnelldampfer der Hamburg Süd, im Hamburger Hafen.

Mit den Dampfern „Cap Vilano“ und „Cap Arcona I“ beginnt in der Südamerikafahrt das Zeitalter der Schnelldampfer.

1914

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Die „Cap Trafalgar“ ist das erste Schiff der Reedereigruppe, das drei Schornsteine besitzt.

Die Reederei verfügt über 50 Schiffe mit insgesamt rund 325.000 BRT – darunter auch die drei großen Schnelldampfer „Cap Finisterre“, „Cap Trafalgar“ und „Cap Polonio“.

1920

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Die „Argentina“ ist der erste Neubau der Hamburg Süd nach dem Ersten Weltkrieg.

Nach dem Totalverlust der Flotte im Ersten Weltkrieg beginnt der Wiederaufbau der Linienschifffahrt mit Charterschiffen.

1922

Im Februar 1922 trittt die “Cap Polonio” ihre Jungfernreise nach Südamerika an.
Im Februar 1922 trittt die “Cap Polonio” ihre Jungfernreise nach Südamerika an.

Mit der „Cap Polonio“ beginnt die glanzvolle Zeit der Kreuzfahrten. In den 1920er- und 1930er-Jahren erlangt die Hamburg Süd hier weltweite Bedeutung.

1927

Die „Cap Arcona“, hier am Kai in Montevideo, wird ab November 1927 das neue Flaggschiff der Hamburg Süd.
Die „Cap Arcona“, hier am Kai in Montevideo, wird ab November 1927 das neue Flaggschiff der Hamburg Süd.

Die „Cap Arcona II“ wird als Flaggschiff der Passagierflotte der Hamburg Süd in Dienst gestellt. Sie legt die Strecke von Hamburg nach Buenos Aires in nur 15 Tagen zurück.

1936

Der Firmenname Dr. Oetker ist bis zum Einstieg in die Schifffahrt hauptsächlich für das Produkt Backpulver bekannt.
Der Firmenname Dr. Oetker ist bis zum Einstieg in die Schifffahrt hauptsächlich für das Produkt Backpulver bekannt.

Die Firma Dr. August Oetker beteiligt sich an der Hamburg Süd und legt damit den Grundstein für die im Jahr 1955 folgende Übernahme.

1939

Die „Cap Arcona“, eines der berühmtesten Hamburg Süd-Schiffe in Hamburg. Im Hintergrund sind zwei „Monte“-Schiffe der Reederei zu sehen.
Die „Cap Arcona“, eines der berühmtesten Hamburg Süd-Schiffe in Hamburg. Im Hintergrund sind zwei „Monte“-Schiffe der Reederei zu sehen.

Die Hamburg Süd verfügt über die größte Flotte ihrer bisherigen Geschichte – 52 Schiffe mit mehr als 400.000 BRT.

1945

Im Zweiten Weltkrieg wird der Firmensitz der Hamburg Süd in Hamburg schwer zerstört.
Im Zweiten Weltkrieg wird der Firmensitz der Hamburg Süd in Hamburg schwer zerstört.

Durch den Zweiten Weltkrieg kommt es zu einem weiteren Totalverlust der Flotte. Die Schiffe gehen verloren oder müssen im Rahmen der Reparationsleistungen abgeliefert werden.

1951

Die „Santa Ursula“, der erste Neubau der Hamburg Süd nach dem Zweiten Weltkrieg, bei ihrer Jungfernfahrt.
Die „Santa Ursula“, der erste Neubau der Hamburg Süd nach dem Zweiten Weltkrieg, bei ihrer Jungfernfahrt.

Neuanfang: Die Hamburg Süd nimmt den Liniendienst zwischen Europa und der südamerikanischen Ostküste wieder auf.

1952

Die „Blumenau” gehört zu den ersten Schiffen, die für Rudolf A. Oetker (RAO) im Trampbereich eingesetzt werden.
Die „Blumenau” gehört zu den ersten Schiffen, die für Rudolf A. Oetker (RAO) im Trampbereich eingesetzt werden.

Die Hamburg Süd dehnt ihre Reedereiaktivitäten auf den Trampbereich aus: Aufnahme der Tankschifffahrt sowie Ausbau des Kühlgeschäftes unter dem Namen RAO (über die Rudolf A. Oetker KG).

1955

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So sieht das Logo von Dr. Oetker in den 50er Jahren aus.

Die Firma Dr. August Oetker übernimmt die Hamburg Süd vollständig.

1956

Mit der Übernahme der Deutschen Levante Linie gehen deren Schiffe in den Besitz der Hamburg Süd über, wie hier die „Athen”.
Mit der Übernahme der Deutschen Levante Linie gehen deren Schiffe in den Besitz der Hamburg Süd über, wie hier die „Athen”.

Mit Übernahme der in Hamburg ansässigen Deutschen Levante-Linie erfolgt der Einstieg der Hamburg Süd in die Mittelmeerfahrt.

1957

Der Stückgutfrachter „Santa Rita“ im Einsatz zwischen Nord- und Südamerika.
Der Stückgutfrachter „Santa Rita“ im Einsatz zwischen Nord- und Südamerika.

Wiederaufnahme des Liniendienstes zwischen Nord- und Südamerika unter dem Namen Columbus Line.

1963

1963 macht die „Cap San Augustin” (hier vor der Freiheitsstatue in New York) ihre erste Fahrt im Dienst zwischen Nordamerika und Australien/Neuseeland.
1963 macht die „Cap San Augustin” (hier vor der Freiheitsstatue in New York) ihre erste Fahrt im Dienst zwischen Nordamerika und Australien/Neuseeland.

Die Columbus Line nimmt die Dienste zwischen Nordamerika und Australien/Neuseeland auf.

1967

Am Schornstein der „Naguilan“ erkennt man die Schornsteinfarben der Atlas Levante Linie, die von der Hamburg Süd im Jahr 1967 übernommen wird.
Am Schornstein der „Naguilan“ erkennt man die Schornsteinfarben der Atlas Levante Linie, die von der Hamburg Süd im Jahr 1967 übernommen wird.

Die Bremer Linienreederei Atlas Levante-Linie (ALL) wird von der Hamburg Süd übernommen.

1971

Das Zeitalter der Vollcontainerschiffe, wie z.B. der „Columbus New Zealand“, beginnt im Dienst zwischen der US-Ostküste und Australien/Neuseeland.
Das Zeitalter der Vollcontainerschiffe, wie z.B. der „Columbus New Zealand“, beginnt im Dienst zwischen der US-Ostküste und Australien/Neuseeland.

Die Containerisierung im Pazifik beginnt: Mit der „Columbus New Zealand“, der „Columbus Australia“ und der „Columbus America“ werden zwischen US Ostküste und Australien/Neuseeland die ersten Vollcontainerschiffe eingesetzt.

1980

Die „Monte Rosa“ läuft in Hamburg ein.
Die „Monte Rosa“ läuft in Hamburg ein.

Auch zwischen Europa und der Ostküste Südamerikas eröffnet die Hamburg Süd den Vollcontainerdienst. Die Containerisierung schreitet weiter voran.

1986

Der Stückgutfrachter „Cap Sunion” ist von 1986 bis 1989 für die Hamburg Süd im Einsatz.
Der Stückgutfrachter „Cap Sunion” ist von 1986 bis 1989 für die Hamburg Süd im Einsatz.

Die Hamburg Süd ist auf Expansionskurs und übernimmt die Deutsche Nah-Ost Linien – der Beginn einer langen Wachstumsphase.

1989

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50 prozentige Beteiligung an der spanischen Linie Ybarra y Cía. Sudamérica S.A.

Die Hamburg Süd beteiligt sich mit 50 Prozent an der spanischen Linie Ybarra y Cía. Sudamérica S.A.

1990

1990 erwirbt die Hamburg Süd die Furness Withy Group. Der auf dem Bild zu sehende Bulker „Furness Karumba“ wurde allerdings erst 2001 von1990 erwirbt die Hamburg Süd die Furness Withy Group. Der auf dem Bild zu sehende Bulker „Furness Karumba“ wird allerdings erst 2001 von der Hamburg Süd eingesetzt. der Hamburg Süd eingesetzt.
1990 erwirbt die Hamburg Süd die Furness Withy Group. Der auf dem Bild zu sehende Bulker „Furness Karumba“ wird allerdings erst 2001 von der Hamburg Süd eingesetzt.

Übernahme der englischen Furness Withy Group mit den Traditionsreedereien Royal Mail Line und Pacific Steam Navigation Company (PSNC). Außerdem Erwerb der schwedischen Laser Lines, der Rotterdam Zuid-America Lijn (RZAL) und der Havenlijn.

1998 / 1999

Die Aliança gehört seit 1998 als Tochterunternehmen zur Reedereigruppe. Im Bild die „Aliança Europa“.
Die Aliança gehört seit 1998 als Tochterunternehmen zur Reedereigruppe. Im Bild die „Aliança Europa“.

Die Hamburg Süd erwirbt die brasilianische Reederei Aliança, die bis heute als eigenständiges Tochterunternehmen agiert, sowie die South Seas Steamship.
Im Jahr darauf erfolgt die Übernahme der South Pacific Container Line sowie der Linienaktivitäten Europa – Südamerika (Ostküste) von Transroll.

2000

Die „Sea Leopard“ vor dem Zuckerhut in Rio de Janeiro.
Die „Sea Leopard“ vor dem Zuckerhut in Rio de Janeiro.

Die Hamburg Süd erwirbt die Interamerika-Dienste der amerikanischen Reederei Crowley American Transport (CAT).

2001 / 2002

Anfang der 2000er Jahre werden die neuen Schiffe der Cap-San-Klasse in Dienst gestellt. Sie haben eine Länge von 257 Metern und eine Stellplatzkapazität von 3.800 TEU.

Die 'Cap San Augustin' vor dem Zuckerhut in Rio de Janeiro.
Die "Cap San Augustin" vor dem Zuckerhut in Rio de Janeiro.

2003

Die „City of Oxford“ im Mittelmeer, wo die Hamburg Süd ihre Marktpräsenz durch den Erwerb der Ellerman-Dienste nachhaltig stärkt.
Die „City of Oxford“ im Mittelmeer, wo die Hamburg Süd ihre Marktpräsenz durch den Erwerb der Ellerman-Dienste nachhaltig stärkt.

Erwerb der Ellerman-Dienste. Außerdem übernimmt die Hamburg Süd im April die Kien-Hung-Linienaktivitäten Asien –Südamerika.

2004

Die „Monte Cervantes“ ist das erste von sechs 5.552 TEU-Schwesterschiffen, die 2004 und 2005 in Dienst gestellt werden und die zu dieser Zeit zu den Schiffen mit der weltweit größten Reefer-Kapazität zählen.
Die „Monte Cervantes“ ist das erste von sechs 5.552 TEU-Schwesterschiffen, die 2004 und 2005 in Dienst gestellt werden und die zu dieser Zeit zu den Schiffen mit der weltweit größten Reefer-Kapazität zählen.

Die Marken Columbus Line und Crowley American Transport werden durch die Marke Hamburg Süd ersetzt.

Das erste 5.552-TEU-Containerschiff der „Monte“-Klasse wird getauft – bis 2005 folgen fünf weitere Neubauten, die zu den Containerschiffen mit der weltweit größten Reefer-Kapazität zählen.

2005

Die „Cabo Creus“ ist eines der Schiffe, das ursprünglich zur Ellerman-Flotte gehörten.
Die „Cabo Creus“ ist eines der Schiffe, das ursprünglich zur Ellerman-Flotte gehörten.

Nachdem sie bereits 2003 übernommen wurde, wird aus der Marke Ellerman nun die Marke Hamburg Süd.

Im Dezember erwirbt die Hamburg Süd außerdem alle Geschäftsanteile der Ybarra y Cía. Sudamérica S.A. (Ybarra Sud).

2006

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Erwerb der FANZL Fesco Australia New Zealand Liner Services und damit der Cross-Trade-Aktivitäten von Fesco zwischen Australien/Neuseeland und Asien bzw. Nordamerika.

Aus Ybarra Sud wird die Marke Hamburg Süd Iberia S.A.

2007

Die „Bahia“ wird am 31.1.2007 im Rahmen einer Doppeltaufe gemeinsam mit der „Bahia Blanca“ in Süd-Korea getauft.
Die „Bahia“ wird am 31.1.2007 im Rahmen einer Doppeltaufe gemeinsam mit der „Bahia Blanca“ in Süd-Korea getauft.

Taufe der ersten beiden von insgesamt sechs 3.752-TEU-Containerschiffen der „Bahia“-Klasse.

Übernahme der Linienaktivitäten der Costa Container Lines (CCL) ins Mittelmeer, zur Ost- und Nordküste Südamerikas, nach Zentralamerika sowie in die Karibik, nach Kanada und nach Kuba.

2008

„Die Rio de la Plata“ ist 2008 als erster Neubau der „Rio“-Klasse mit 5.900 TEU das größte Schiff in der Geschichte der Hamburg Süd.
„Die Rio de la Plata“ ist 2008 als erster Neubau der „Rio“-Klasse mit 5.900 TEU das größte Schiff in der Geschichte der Hamburg Süd.

Aus der bereits 2006 erworbenen Marke FANZL Fesco Australia New Zealand Liner Services wird die Marke Hamburg Süd.

Taufe des bislang größten Containerschiffs der Unternehmensgeschichte: Die „Rio de la Plata“ ist mit einer Kapazität von 5.900 TEU der erste von insgesamt sechs Neubauten der „Rio“-Klasse.

2009

Vor der Brand Migration Anfang 2009: Die Costa Container Lines (CCL)-Schiffe „Cala Portofino“ und „Cala Palma“ im Hafen von Vado Ligure.
Vor der Brand Migration Anfang 2009: Die Costa Container Lines (CCL)-Schiffe „Cala Portofino“ und „Cala Palma“ im Hafen von Vado Ligure.

Aus der bereits 2007 akquirierten Marke Costa Container Lines (CCL) wird zum 1. Januar die Marke Hamburg Süd.

2010

Und wieder stellt die Hamburg Süd einen unternehmensinternen Rekord auf: Die „Santa Clara“ hat 7.100 TEU und verfügt über 1.600 Reefer-Plugs.
Und wieder stellt die Hamburg Süd einen unternehmensinternen Rekord auf: Die „Santa Clara“ hat 7.100 TEU und verfügt über 1.600 Reefer-Plugs.

Das bis dato größte Containerschiff der Hamburg Süd wird in Dienst gestellt: die „Santa Clara“ mit 7.100 TEU Stellplatzkapazität. Bis Ende 2012 folgen neun weitere Schiffe der „Santa“-Klasse.

2011

Die Hamburg Süd feiert ihr 140-jähriges Firmenjubiläum.
Die Hamburg Süd feiert ihr 140-jähriges Firmenjubiläum.

Die Hamburg Süd feiert ihr 140-jähriges Bestehen – unter anderem mit einer Sonderausstellung zur Unternehmensgeschichte im Internationalen Maritimen Museum in Hamburg.

2012

Mit der „Santa Barbara“ wird das letzte Schiff von insgesamt zehn Neubauten der „Santa“-Klasse getauft.
Mit der „Santa Barbara“ wird das letzte Schiff von insgesamt zehn Neubauten der „Santa“-Klasse getauft.

Mit der „Santa Barbara“ wird das letzte von insgesamt zehn Schiffen der „Santa“-Klasse getauft. Wie ihre neun Schwesterschiffe verfügt sie über eine Kapazität von 7.100 TEU und ist mit 1.600 Kühlcontaineranschlüssen ausgestattet.

2014

Die „Cap San Lorenzo“, die „Cap San Raphael“ und die „Cap San Antonio“ werden als die letzten drei Schiffe der neuen „Cap San“-Klasse getauft.
Die „Cap San Lorenzo“, die „Cap San Raphael“ und die „Cap San Antonio“ werden als die letzten drei Schiffe der neuen „Cap San“-Klasse getauft.

Taufe der letzten drei Schiffe der neuen „Cap San“-Klasse mit einer Stellplatzkapazität von je 9.600 TEU. Mit 2.100 Kühlcontaineranschlüssen verfügen sie über die weltweit größte Reefer-Kapazität. Die Hamburg Süd tritt in den Verkehr zwischen Asien, Nordeuropa und dem westlichen Mittelmeer sowie zwischen Asien und Nordamerika ein.

2015

Hamburg Süd übernimmt die Container-Liniendienste von Compañía Chilena de Navegación Interoceánica S.A. (CCNI).
Hamburg Süd übernimmt die Container-Liniendienste von Compañía Chilena de Navegación Interoceánica S.A. (CCNI).

Übernahme der Container-Liniendienste von Compañía Chilena de Navegación Interoceánica S.A. (CCNI). Das Container-Liniengeschäft wird unter dem bekannten Markennamen in den Hauptverkehren zwischen der Westküste Südamerikas und Asien, Europa sowie Nordamerika weitergeführt.

2016

Die charakteristischen grünen Fenster prägen das Erscheinungsbild des Gebäudeensembles der Hamburg Süd. Im Vordergrund das Nikolaifleet.
Die charakteristischen grünen Fenster prägen das Erscheinungsbild des Gebäudeensembles der Hamburg Süd. Im Vordergrund das Nikolaifleet.

Als erste Containerreederei weltweit veröffentlicht die Hamburg Süd ihren Nachhaltigkeitsbericht in Übereinstimmung mit dem Standard G4 (Core) der Global Reporting Initiative (GRI).

Das unter Denkmalschutz stehende Gebäudeensemble in der Willy-Brandt-Straße, das Anfang der 1960er-Jahre erbaut wurde, erstrahlt nach seiner Kernsanierung in neuem Glanz. Zusammen mit einem Neubau bietet es rund 800 Mitarbeitern der Hamburg Süd einen modernen Arbeitsplatz nach den neuesten Erkenntnissen der Ergonomie.

145 Jahre Hamburg Süd: Fuhren im Gründungsjahr 1871 drei Schiffe im Liniendienst zwischen Hamburg und Südamerika, sind heute 177 Schiffe weltweit im Einsatz und rund 6.300 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt.

Im Dezember gibt die Dr. August Oetker KG bekannt, sich nach mehr als 80 Jahren von ihrem Geschäftsfeld Schifffahrt trennen zu wollen und die Hamburg Süd mit allen Aktivitäten zu verkaufen. Verkaufsverhandlungen werden mit der dänischen Reederei Maersk geführt.