Hamburg Süd Newsletter

Break-Bulk- und Projektladung: Alles andere als Standard

Die Hamburg Süd transportiert nicht nur Ladung in Containern, sondern auch „out of the box“. Das gilt in der Regel dann, wenn Ladung besonders schwer ist oder aufgrund ihrer Abmessungen nicht in einen Standardcontainer passt. Dabei ist ein besonderes Maß an Know-how und Erfahrung gefragt. Break Bulk-Experte Gunnar Finck verrät mehr.

Herr Finck, was genau versteht man unter Breakbulk und Projektladung?

Break-Bulk ist konventionelles Stückgut, das aufgrund seines Gewichtes oder seiner Dimensionen nicht in einen Container passt. Bis zu bestimmten Abmessungen können diese Güter mit sogenannten Open-Top-Containern oder Flatracks „out of gauge“ (OOG) transportiert werden. Alles darüber hinaus wird separat verladen. Typisch hierfür sind Baumaschinen, Transformatoren, Brauereiequipment, aber auch Jachten oder ganze Produktionsanlagen. Der Transport von großen Tieren gehört ebenfalls dazu, Strauße oder Giraffen haben wir zum Beispiel auch schon transportiert.

Welchen Vorteil hat es für Kunden, Break-Bulk- oder Projektladung mit einem Containerschiff zu transportieren?

Als Linienreederei punkten wir zum Beispiel mit unserem Fahrplan und ermöglichen unseren Kunden langfristige und zuverlässige Planbarkeit. Zudem haben wir im Vergleich zur Trampschifffahrt eine viel höhere Frequenz und schnellere Transitzeiten. Darüber hinaus beinhaltet Projektladung häufig neben dem Schwergut auch Güter, die containerisiert in Standard- und Spezialequipment verladen werden können. Als Containerreederei können wir unseren Kunden den Transport der kompletten Sendung auf einem Schiff ermöglichen.

Was muss der Kunde vor der Buchung wissen?

Für unsere Kunden gewähren wir einen unkomplizierten Ablauf – und prüfen bei der Buchung als Erstes, ob ausreichend geeigneter Platz für die Ladung verfügbar ist. Dabei geben unsere Mitarbeiter alles, um Ad-hoc-Anfragen ebenso wie regelmäßige Projektladungen unterzubringen. An erster Stelle steht natürlich immer die Sicherheit an Land und an Bord, aber auch die Kapazitäten und Restriktionen der jeweiligen Häfen müssen bei der Stauplanung mit einbezogen werden. Wichtig ist daher die enge Zusammenarbeit mit Häfen und Terminals –ohne unsere umfassende regionale Expertise kämen wir da nicht weit. Für schwere Ladung müssen etwa Mobil- oder Schwimmkräne schon in der Planung berücksichtigt werden. Es gibt diverse technische Möglichkeiten, aber auch aufgrund unseres Fachwissens und unserer Erfahrung können wir sehr viel ermöglichen, was über den Standardcontainertransport hinausgeht.

Sie haben weitere Fragen? Kontaktieren Sie uns gern:
REU-BREAKBULK@hamburgsud.com

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter:
Film: Special cargo – Out of the box (English)
Flyer Break Bulk and Special Cargo (English) (PDF, 3 MB)