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Interview: Optimale Transportkette von Tür zu Tür
Die optimale Transportkette reicht nicht nur von Hafen zu Hafen, sondern von Tür zu Tür. Deshalb zählen intermodale Lösungen zur zuverlässigen Anbindung des Hinterlands zum zentralen Angebot der Hamburg Süd. Die Hamburg Süd verfügt über ein weltweites Netzwerk mit verlässlichen Partnern, die in ihrem jeweiligen Bereich fachlich wie geografisch Spezialisten sind – und kann so sehr flexibel und kurzfristig maßgeschneiderte sowie zuverlässige Logistiklösungen anbieten. Florian Pein, Senior Manager Logistics and Marine Operations Region Europe, spricht über seine Aufgaben an der Schnittstelle zwischen Schifffahrt und landseitiger Logistik.

Herr Pein, Sie arbeiten in einer Reederei, haben aber auch mit dem Gütertransport über Straße und Schiene zu tun. Worum genau geht es beim Thema Intermodal?
Beim Intermodalverkehr geht es darum, für unsere Kunden eine optimale Transportkette zu entwickeln und hierfür die passenden Verkehrsträger zusammenzustellen – und das weltweit. Denn ein nicht unwesentlicher Teil der Aufträge, die wir als Hamburg Süd abwickeln, muss erst zum jeweiligen Seehafen beziehungsweise von dort aus weiterbefördert werden. In der Region Europa etwa wird jeder dritte Container im Rahmen eines solchen Vor- oder Nachlaufs transportiert. In einigen anderen Regionen sind es sogar noch mehr. Ab Rotterdam und Hamburg setzen wir dann die Bahn, Lkws, Feeder oder Bargen ein, um die Ladung ans endgültige Ziel zu bringen – sei es zum nächsten Depot oder direkt bis vor die Tür unserer Kunden.

Was ist dabei das Besondere am Angebot der Hamburg Süd?
Bei den intermodalen Verkehren konzentriert sich die Hamburg Süd auf eine enge Zusammenarbeit mit verlässlichen Partnern weltweit. Der Vorteil daran: Unsere Partner sind Experten in ihrem jeweiligen Bereich – fachlich wie geografisch. Und sie ermöglichen uns besondere Flexibilität, da wir für jeden Auftrag aus dem gesamten Netzwerk wählen können. Das macht es leichter, auch kurzfristig zu reagieren und wenn nötig einzelne Transportabschnitte oder Destinationen anzupassen. Unsere Kunden müssen sich also nicht selbst mit komplexen Transportketten befassen und können sich gleichzeitig darauf verlassen, dass die Ladung ihr Ziel mit der Hamburg Süd sicher, in kürzester Transportzeit und pünktlich erreicht.

Wo genau liegt der Vorteil, auch die vor- und nachgelagerten Transporte über die Hamburg Süd abzuwickeln?
Der Kunde kann praktisch die gesamte Transportkette effizient an uns auslagern. Wir bieten feste und kompetente Ansprechpartner vom ersten bis zum letzten Meter des Transports. Die regionale Aufstellung der Hamburg Süd ist hierbei von besonderem Vorteil, denn die Bedingungen für intermodale Transporte sind je nach Region sehr unterschiedlich. Wenn man sich da als Kunde nicht genau auskennt, kann eine vermeintliche Kostenersparnis schnell ins Gegenteil kippen. Bei der Hamburg Süd arbeiten weltweit rund 150 Kolleginnen und Kollegen am Thema Intermodal. Dabei profitieren die Kunden von unserer tiefen Marktkenntnis, die entscheidend ist für eine gute Beratung und Abwicklung des Transportes.

Können Sie ein Beispiel geben?
Wenn es um intermodale Lösungen geht, ist die Welt extrem vielfältig: Während wir in Indien fast ausschließlich mit der Bahn operieren, nutzen wir in China vor allem die großen Wasserwege wie den Jangtse und sind in Großbritannien so gut wie nur auf der Straße unterwegs. Zusätzlich haben wir im Blick, was für den Kunden beim jeweiligen Auftrag Priorität hat – ein attraktiver Preis oder eine bis auf Meter und Minute individualisierte Transportkette, bei der Schnelligkeit im Fokus steht. Nach Möglichkeit setzen wir auch auf umweltschonende Transportmittel und entwickeln maßgeschneiderte, langfristige Transportmodelle, zum Beispiel mit besonders kurzen, exakt getakteten Umladezeiten für Reefer-Ladung. Diese können wir auch saisonal anpassen. Genauso finden wir aber auch kurzfristige Lösungen für den einzelnen, besonders zeitkritischen Container.

Was reizt Sie an Ihrem Job am meisten? Und wann sagen Sie: Heute war ein guter Arbeitstag?
Die Arbeit an der Schnittstelle zwischen klassischem Reedereigeschäft und globaler Logistik ist für mich extrem spannend. Auch deshalb, weil wir ständig daran arbeiten, unser Angebot zu optimieren. In Großbritannien haben wir zum Beispiel mit PARIS ein integriertes System zur Transportplanung im Einsatz, das für große Effizienz sorgt. Zudem gestalten wir unser Tracking immer engmaschiger, zuletzt haben wir etwa das Last-Mile-Reporting von Nordamerika auf Mittel- und Südamerika sowie Europa ausgeweitet. So bekommt der Kunde maximale Kontrolle über seine Transportkette. Und ein guter Arbeitstag ist, kurz gesagt, wenn ich nichts höre – dann weiß ich: In der Transportkette meiner Kunden läuft alles wie am Schnürchen.

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